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Senioren zaubern fuer ihre Enkel

In Hamburg finden Senioren-Zauberkurse unter dem Motto "Ich zaubere fuer meine Enkel" statt

Die Project-Magic Zauberkurse fuer Senioren in Hamburg und wie es dazu kam:

Wolgang Buhr berichtet:

Schon seit etwa 30 Jahren begleitet die Zauberkunst mein Leben beeinfußt z.B. durch Auftritte in lokalen OZ-Zaubergalas, bei Sommerfesten meiner Firma, als Teil meiner Rolle bei Tanztheater-Aufführungen oder auch als kleine Abendunterhaltung für meine Osteopathie-Ausbildungsgruppe.

Im Mai 2006 fand die Premiere eines für mich neuen Zauber-Projektes statt: Der Senioren-Zauberkurs „Ich zaubere für meine Enkel und für andere Kinder“. Diesen Kurs führte ich mit Assistenz eines Zauberkollegen in den Räumen der Öffentlichen Bücherhalle Hamburg-Niendorf durch. Dieses Kursangebot hatte sofort eine gute Resonanz und kann wiederholt am selben Ort stattfinden.

Wie ist es zu dem Konzept dieses Kurses gekommen ?

Durch Erfahrungen mit Zauberauftritten in ganz unterschiedlichen sozialen Umfeldern stellte ich mit der Zeit für mich fest, dass die Zauberei ein ideales Bindeglied und Kommunikationsmedium zwischen den Generationen und Gesellschaftsschichten ist. Ich begann, diesen Schwerpunkt bei Auftritten stärker zu betonen, indem ich bewusst sowohl mit der/dem ältesten als auch der/dem jüngsten ZuschauerIn arbeitete.

Dann lernte ich die Arbeit von Annalisa Neumeyer kennen. Sie ist Dipl. Sozial- und Heilpädgagogin mit dem Arbeitsschwerpunkt Hypnotherapie und Zauberkünstlerin und nutzt das Zaubern in ihrer Beratungstätigkeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Nach dem Besuch einer ihrer anregenden Kurse machte ich erste Versuche mit Zauberunterricht für Kinder.


Einige Zeit später bekam ich Kontakt zum Project Magic Deutschland e.V., ein Verein, der die Ausbildung von heilberuflich und pädagogisch arbeitenden Menschen in der Verwendung von Magie als therapeutisches Medium in der Therapie“ fördert, Kurse in Reha-Einrichtungen anbietet und aktive Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen betreibt. Ursprung des Vereins ist das 1982 von David Copperfield in Zusammenarbeit mit dem „Daniel Freeman Center für Diagnose und Rehabilitationsmedizin“ gegründete Project Magic. Schon bald wurde ich Mitglied, um Kontakte zu anderen in diesem Bereich arbeitenden Zauberkünstlern und Therapeuten zu bekommen.

 

Da ich selber kein Arzt oder Thherapeut bin, aber schon seit einigen Jahren freiberuflich Kurse zum Thema Körperbewusstsein anbiete, stellte ich mir die Frage: Warum sollte die Zauberkunst nur von diesen Berufsgruppen angewendet werden ? Wie wäre es wohl in einer ganz normalen Familie, wenn die Großmutter, der Großvater oder Tante, die gerade zu Besuch ist, plötzlich die Kinder fragt: „Wollen wir mal etwas zusammen zaubern ?“ Das Konzept meines Kurses war klar.

„Ich zaubere für meine Enkel und für andere Kinder“ ist, anders als übliche Kurse, gedacht als ein Zauber-Projekt, das den Teilnehmern an 3 Abenden in spielerischer Art und Weise einige Grundkenntnisse und Techniken der Zauberei vermittelt, die Sie dann zum Abschluss des Projekts in Form einer Vorführung für eine Kindergruppe praktisch anwenden können.

Folgende Kursinhalte werden den Senioren vermittelt: - Zauberei ist ein gutes Kommunikationsmedium zwischen „Alt“ und „Jung“. - Das Vorführen von Zauberkunststücken erweitert auf spielerische Art die persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten. - Die Beschäftigung mit der Zauberkunst fördert die körperliche und geistige Beweglichkeit und die sozialen Kontakte.


Die vermittelten Kunststücke und Routinen kommen dabei ausschließlich aus den beiden Trick-Books des Project Magic e.V. und den beiden von Annalisa Neumeyer veröffentlichen Büchern, also Trickmaterial, welches bereits unter therapeutischen Gesichtspunkten ausgewählt und kommentiert wurde.

 

Ich denke, dass die therapeutische Zauberei mit jungen und alten Menschen, neben ihrer Förderung als Bühnenkunst oder verkaufsförderndes Medium auf Messen, diese uralte darstellende Kunstform ausserordentlich berreichern kann, da hier der kommunikative und kreative Aspekt der Zauberkunst in den Vordergrund rückt.

Meine E-Mail für Rückfragen und Kommentare: Wolfgang Buhr Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!