Oberschleissheim

Innerhalb der Project Magic Gruppe wurde auch ein Kind mit Glasknochenkrankheit im Zaubern unterrichtet. Unter der Anleitung von Alfred Böhm erlernte die 12-jährige Katharina einige Griffe und Routinen mit Schwammbällen. Bei der Glasknochenkrankheit - medizinisch ausgedrückt

Osteogenesis imperfecta – handelt es sich um eine erblich bedingte Bindegewebserkrankung, die zu vermehrter Knochenbrüchigkeit führt.

Körperliche Belastung sollten die Kinder vermeiden, da bereits eine starke Muskelanspannung zu Knochenbrüchen führen kann. Die Knochen sind hierbei Krankheit handelt. Medikamentös wird versucht der Knochenbrüchigkeit entgegenzuwirken.

Die Kinder müssen sehr vorsichtig behandelt werden, da schon kleinste Stöße zu Frakturen führen können. Orthopädische Stütz- und Halteapparate können das Knochengerüst entlasten. Katharina hat durch ihre Krankheit kaum noch Selbstvertrauen. Durch das Erlernen der Zauberkunststücke wurde sie wieder etwas darin gestärkt.

Sie zeigte das Erlernte bereits bei verschieden Gelegenheiten erfolgreich vor und gewinnt dadurch immer mehr an Selbstwertgefühl.

Auch Stephanie ist weiterhin eifrig dabei ihre Fertigkeiten im Zaubern zu erweitern. Ihren vor einem Jahr erhaltenen Zauberkasten strapaziert sie teilweise ganz erheblich.

Stephanie ist ein ‚Project Magic Kind’ der ersten Tage und immer noch voller Eifer dabei.

Alfred Böhm